Intensivmessungen-CIPS, rechnergestützt

CIPS ermöglicht mit dem mobilen Rechnersystem die Durchführung von Intensivmessungen im kathodischen Korrosionsschutz mit der Messung von Rohr/Boden-Potentialen und Spannungstrichtern. Mit CIPS können Intensivmessungen und Fehlersuchen an Rohrleitungen auf schnelle und einfache Art durchgeführt werden. Die hochauflösende und zeitgleiche 3-Kanal Messwerterfassung, zusammen mit der einfachen Bedienung von CIPS, sind ideale Voraussetzungen für genaue und aussagekräftige Intensivmessungen beim kathodischen Korrosionsschutz.

 

CIPS unterstützt 4 verschiedene Messverfahren zur Intensivmessung bzw. Fehlersuche:

2-Elektrodenverfahren

Potentialmessung und einseitige Spannungstrichtermessung

 

3-Elektrodenverfahren mit Berechnung des IR-freien Potentials

Potentialmessung und 2-seitige Spannungstrichtermessung

 

Additionsverfahren

Basismessung am Meßpfahl wie beim 2-Elektrodenverfahren, danach additive Berechnung von Potential und Spannungstrichter durch Messung des Spannungsabfalls längs der Rohrleitung ohne Verbindung zum Messkontakt Intensive Fehlstellenortung (IFO) Messung der Ein- und Ausschaltpotentiale längs der Rohrleitung zur reinen Fehlersuche

 

Vorteile

Eindeutige Anzeige von Umhüllungsfehlern durch Spannungsabfallmessungen. Berechnung der Fehlergröße in Bezug auf die Wirksamkeit des kathodischen Schutzes, Entscheidungsgrundlage zur Reparatur von Umhüllungsfehlern. Genaue Interpretation bei Fremdbeeinflussung (Streustrom). Ermittlung des tatsächlichen Ausschaltpotentials. Einfache Durchführung der Messungen durch nur einen erfahrenen Korrosionsschutztechniker.