Intensive Fehlstellenortung

Es existieren unterschiedliche Messverfahren zur Lokalisierung von Umhüllungsfehlstellen und der Bewertung des Zustandes des kathodischen Korrosionsschutzes von erdverlegten Rohrleitungen.

Die Auswahl und Anwendung des richtigen Messverfahrens zum Nachweis der Wirksamkeit des kathodischen Korrosionsschutzes von Rohrleitungen erfordert langjährige Erfahrung. Die Einsätze dieser Verfahren sind stark abhängig von den verwendeten Umhüllungsmaterialien und den zu erwartenden Umhüllungsschäden und eventuellen Beeinflussungen.

 

Ein Messverfahren wie die Intensivmessung liefert eine Aussage auch über das Potential an der Phasengrenze, ist ein hervorragendes Verfahren zum Auffinden von Fehlstellen mittlerer Größe, jedoch ist sie in Stadtgebieten schwer einsetzbar und für Rohrleitungen mit sehr schlechter Umhüllung nicht die optimale Lösung.

 

Mit der Intensiven Fehlstellenortung (IFO) können selbst kleinste Fehlstellen an neuen PE-umhüllten Rohrleitungen ermittelt werden, jedoch liefern sie keine Aussage über die Polarisation an der Stahloberfläche innerhalb der Fehlstelle.